Lichtplatten bei niedrigen Temperaturen verlegen – ist das möglich?

Lichtplatten werden natürlich nicht nur in den Sommertagen als Überdachung benötigt, sondern auch bei kalten Temperaturen unter der Gefriergrenze. Und so kann es vorkommen, dass auch im Winter ein neues Dach benötigt wird und natürlich auch montiert werden muss.

Doch was passiert dann mit den Lichtplatten? Können diese auch bei Temperaturen unter 0° Celsius verlegt werden? Versuchen Sie also eine „gefrorene“ Lichtplatte zu schneiden oder zu bohren, kann diese reißen bzw. zerbrechen. Die Gefahr, dass dies passiert hängt nicht unwesentlich vom Material ab. Während GFK-Lichtplatten (Glasfaser verstärkte Lichtplatten) bei Minustemperaturen verarbeitet werden können, sollten Sie bei Lichtplatten aus PVC, Acrylglas oder Polycarbonat lieber mit der Verarbeitung warten.

Doch was tun, wenn das Dach doch einmal im Winter aufgebaut werden soll?
Das lässt sich etwas umständlicher aber trotzdem recht simpel bewerkstelligen. Lagern Sie das Material vor der Montage z. B. in einer (beheizten) Garage oder im Keller. Bereiten Sie die Unterkonstruktion vor und montieren Sie die erste Lichtplatte.Ist diese verbaut, holen Sie die nächste Lichtplatte aus ihrer warmen Umgebung und verschrauben Sie diese ebenfalls. Das wiederholen Sie so lange, bis alle Platten montiert sind. So verhindern Sie ein Reißen oder Splittern des Materials.

Keine Sorge! Die Verarbeitungstemperatur entspricht natürlich nicht der Nutzungstemperatur.

Eine bereits verarbeitete Lichtplatte ist, je nach Art des Ausgangsmaterials, bis zu -40°C Temperaturbeständig. So können Sie auch bei kalten Temperaturen sicher sein, dass Ihre Terrasse oder Carport vor Wettereinflüssen geschützt ist.

Welchen Temperaturen Ihre Lichtplatten genau widerstehen, erfahren Sie gerne von unseren Mitarbeitern. Rufen Sie einfach an oder schreiben Sie uns! Nutzen Sie hierzu gern auch unser Kontaktformular

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